Das Planungskonzept Jugendschutz gemäß §14 SGB VIII und die dazugehörige Zuwendungsrichtlinie Jugendschutz wurde im Juni 2020 vom Jugendhilfeausschuss der Region Hannover beschlossen.
Ziel ist die Aufgaben des erzieherischen Kinder-und Jugendschutz bedarfsgerecht und flächendeckend im Zuständigkeitsgebiet der Region Hannover umzusetzen.

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz ist eine eigenständige Aufgabe der Jugendhilfe. Es werden überwiegend universalpräventive Ziele verfolgt, bei denen es darum geht, alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu informieren, zu stärken und zu begleiten, damit sie kompetenter mit Risiken und Gefahren umgehen können. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz bildet Schnittstellen zur Jugendarbeit, Schule, Suchthilfe, zur Erziehungsberatung oder etwa zur Medienpädagogik die unter anderem auch präventive Aspekte verfolgen. Die Aufgaben sind nicht immer klar abgrenzbar, deshalb muss der Jugendschutz eng vernetzt mit den anderen Akteuren agieren.

Freie und öffentliche Träger sollen mit einem erweiterten Förderprogramm den Bedarf nach Präventionsangeboten gem. §14 SGB VIII zielgerechter ergänzen.  Förderanträge konnten bisher nur für die Bereiche der Gewalt- und Alkoholprävention gestellt werden. Mit der neuen Zuwendungsrichtlinie werden alle Schwerpunktthemen des Jugendschutzes, also Sucht, Gewalt und Medien berücksichtigt.Im Rahmen der Bedarfsplanung wurden spezifische Fokusthemen zu den einzelnen Schwerpunktthemen erarbeitet, die aus Sicht des erzieherischen Kinder- und Jugendschutz der Region Hannover als besonders wichtig eingestuft werden.

Für das Jahr 2021 können bis zum 30. September 2020 Anträge gestellt werden.  Wenn noch Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, ist eine Nachbeantragung im Frühjahr 2021 möglich. Eine Förderinformation mit Details zur Antragstellung und Antragsformulare sollen demnächst erscheinen.


 

Planungskonzept_14_SGB_VIII.pdf
Zuwendungsrichtlinie_14SGBVIII.pdf

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