Didaktische Möglichkeiten zur Alkoholprävention in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Schule (ab JG 7halttrans1)
Der Konsum von Alkohol beginnt im Schnitt zwischen dem 13. und 14. Lebensjahr. Im Gegensatz zum Rauchen haben die meisten Jugendlichen Erfahrungen mit dem Konsum von Alkohol.
Die Alkoholprävention in der Jugendarbeit kann auf aufgrund eines Vorfalls (z.B. Alkoholexzess auf der Freizeit) mit einer spezifischen Zielgruppe erfolgen oder auch als geplantes präventives Event (z.B. alkoholfreie Party). Häufig fließen Methoden aus der Erlebnis- und Interaktionspädagogik ein. Diese bieten durch eine „inszenierte“ Wirklichkeit einen Erfahrungsraum, der sich für eine Reflexion des Erlebten anbietet.

 

Inhaltliche Themen für die Alkoholprävention:
- Ins Gespräch kommen, Standpunkte suchen: Einstiegsübungen
- Über Risiken informieren: Rauschbrillen und Promillerechner
- Risikoverhalten, Risikoprofil, Risikokompetenz
- Gruppendynamik, Gruppendruck, Vertrauen und Unterstützen
- Pädagogische Äquivalente: Spaß und Spannung ohne Alkohol
- Wie – und welche Regeln setzen?
- Motivation zur Verhaltensänderung

Hier finden Sie Übungen und Methoden oder ganz einfach Anregungen aus der Alkoholprävention zur Umsetzungen in der Jugendarbeit und Schule (ab Jg. 7).

Alkoholprävention_Jugendarbeit.pdf

Angebot
Der Jugendschutz der Region Hannover unterstützt Schulen und Jugend- einrichtungen (im Zuständigkeitsgebiet der FB Jugend der Region Hannover) bei
der Sucht- und Alkoholprävention:
- Koordination des HaLT- Hart am LimiT Projektes
- Bereitstellung von Materialien (Flyer, Banner, Rauschbrillen…)
- Team/Lehrerfortbildung, Elternabende „Party, Schwips und Komatrinken
- JuLeiCa Aus-und Fortbildungsmodul
- Fördermöglichkeit von Alkoholpräventionsangeboten
- Kooperation bei Projekttagen und Aktionen