Die Region Hannover verfügt über einen bestimmten Etat an Fördergeldern, mit denen Projekte zu den folgenden Themenschwerpunkten unterstützt werden können.

 

Kinder- und Jugendschutz

Die Region Hannover fördert weiterhin Projekte, welche im Rahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes im Sinne von § 14 SGB VIII der Alkoholprävention oder der Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen dienen.

Anträge sind vor Beginn der Maßnahme bei der Region Hannover, Team Zentrale Aufgaben (51.18)  zu stellen und werden nach Reihenfolge der Antragseingänge entschieden.

Alkoholprävention

Die Förderung von Alkoholpräventionsprojekten soll Kommunen, Schulen, Verbände der Jugendarbeit und Träger von Einrichtungen der Jugendhilfe dazu anregen, im Rahmen des HaLT- Konzeptes eigene Projekte der Alkoholprävention durchzuführen. Die geförderten Projekte richten sich an Kinder und Jugendliche, Eltern oder pädagogische Fachkräfte im Zuständigkeitsbereich des Fachbereichs Jugend der Region Hannover.

Inhalte

Grundsätzlich sollen realistische Präventionsziele gesetzt werden. Im Vordergrund stehen die Förderung der Persönlichkeit, des Selbstbewusstseins, der Lebenskompetenz und die Übernahme von Verantwortung in der Peer-Group. Neben Information und Aufklärung werden verhaltenspräventive Aspekte zur Risikominimierung im Umgang mit Alkohol behandelt. Auch punktuelle Abstinenz, etwa bei der Teilnahme am Straßenverkehr, ist ein Ziel.

Gefördert werden beispielsweise folgende Maßnahmen: 

  • Gruppenangebote im Rahmen der Jugendarbeit für Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum

  • Informationsveranstaltungen, auch besondere Elternabende zur Thematik "Alkoholprävention"

  • Fortbildungen für Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie pädagogische Fachkräfte

Umfang

Im Rahmen der Alkoholpräventionsprojekte fördert die Region Hannover mit einem Höchstsatz bis zu 700,- € pro Projekt.

Antragsberechtigt

  • Freie Träger von Einrichtungen der Jugendarbeit und der Jugendhilfe

  • Regionsangehörige Kommunen im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover als Jugendhilfeträger

Gewaltprävention

Der erzieherische Kinder und Jugendschutz unterstützt Projekte, die der Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen dienen. Die Angebote müssen sich an die Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen richten, der Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dienen oder auf den konstruktiven Umgang mit Aggressionen einer Tätergruppe gerichtet sein.

Inhalte

Die Angebote sollen Ziele zur Stärkung von kooperativen Konfliktlösungsstrategien, zur angemessenen Selbstbehauptung oder zum Training von Deeskalationsstrategien und zur Stärkung von Zivilcourage verfolgen.

Gefördert werden beispielsweise folgende Maßnahmen: 

  • Gruppenangebote und Projekte für junge Menschen
  • Präventionsangebote für Schülerinnen und Schüler
  • Fortbildungen (z. B. im Rahmen von Jugendleiter/-innenausbildung und -fortbildung, Lehrer/-innen- oder Trainer/-innenfortbildungen)

Umfang

Im Rahmen der Gewaltpräventionsprojekte fördert die Region Hannover mit einem Höchstsatz bis zu 700,- € pro Projekt.

Antragsberechtigt

  • Freie Träger von Einrichtungen der Jugendarbeit und der Jugendhilfe

  • Regionsangehörige Kommunen im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover als Jugendhilfeträger

 Foerderrichtlinie-Kinder--und-Jugendschutz-14.pdf

 

Überkommunale Jugendarbeit nach §11 SGB VIII

Die Region Hannover fördert die Durchführung von überkommunalen Angeboten der Jugendarbeit gemäß den §§ 11 und 74 SGB VIII im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und ihrer Zuständigkeit.

• Inhalte:

Der Antragsteller soll durch die Förderung bei der Durchführung von Angeboten auf Grundlage der ín der Richtlinie genannten Ziele unterstützt werden. Mit der Zuwendung sollen die Träger in die Lage versetzt werden, die Teilnahmekosten zugunsten der jungen Menschen möglichst gering zu halten. Folgende Maßnahmen sind förderungsfähig: Mehrtägige Gruppenangebote, Außerschulische Bildungsangebote, Projekte der Jugendarbeit.

• Umfang:
Die Fördersätze bemessen sich je nach gewählter Maßnahme und sind im Detail den Richtlinien zu entnehmen.

• Antragsberechtigt (im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover):

  • Freie Träger von Einrichtungen der Jugendhilfe,
  • Jugendorganisationen und Initiativen,
  • Sonstige Vereine und Verbände.

 Foerderrichtlinie-ueberkommunaler-Jugendarbeit-11.pdf

Grundformular-Antrag--11-Ueberkommunale-Jugendarbeit.docx

Anlage-1-Antrag--Mehrtägige Gruppenangebote.docx

Anlage-2-Antrag--Ausserschulische Bildungsangebote.docx

Anlage-3-Antrag--Projekte der Jugendarbeit.docx

Fachspezifische Jugendarbeit nach §11 SGB VIII

Anknüpfend an die Stärken bzw. Schwächen der Mädchen und Jungen kann geschlechts-spezifische Jugendarbeit von der Region Hannover im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel finanziell unterstützt werden. Das fachspezifische Thema wird jährlich vom Fachbereich Jugend auf seine Aktualität überprüft und bei Bedarf auf einen anderen Themenschwerpunkt angepasst.

• Inhalte:
Geschlechtshomogene Veranstaltungen, die Benachteiligung abbauen, die Gleichstellung von Mädchen und Jungen fördern und sie in ihrer Identität bestärken, sowie ihr Selbstbewusstsein und Kompetenzen fördern.

• Umfang:
Höchstsatz 500,00 € pro Maßnahme.

• Antragsberechtigt (im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover):

  • Kommunen
  • Freie Träger von Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Jugendorganisationen und Initiativen
  • Sonstige Vereine und Verbände

 Foerderrichtlinie-fachspezifische-Jugendarbeit-11.pdf

Antrag-fachspezifische-Jugendarbeit-nach--11-SGB-VIII.docx

 

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Kontakt

Region Hannover, Team Jugend- und Familienbildung

Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark
Tel.: 0511/616 256 00
Fax.: 0511/616 256 15
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