HaLT Programm

Alkoholprävention im Sportverein startet in neue Spielsaison
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mehr fun

Das Projekt Alkohol im Sportverein startet im Oktober 2019  in die elfte Spielsaison. Der Jugendschutz der Region Hannover betreut in dieser Saison die die Handball Mädchenmannschaft des  TUS Empelde und die Jugendtennissparte der Sehnder Eintracht. Unter dem Präventionsslogan „mehr fun – weniger Alkohol“ rief der Jugendschutz der Landeshauptstadt erstmals 2008/2009 hannoversche Jugendmannschaften in den Sportvereinen dazu auf, das Thema Alkohol im Verein anzusprechen. Seit sieben Jahren engagiert sich auch die Region Hannover im Umland im Rahmen des Präventionsprogramms „HaLT- Hart am Limit“  beim Vereinsprojekt. Die Sportbünde in der  Sportregion Hannover sind ebenfalls Kooperationspartner.
Das Sport und Alkohol scheinbar zusammen gehören sollen, vermittelt uns die Werbung oder die Kiste Bier zur Siegesfeier.

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In den Kliniken der Region Hannover wurden in der ersten Jahreshälfte 2019 weniger Alkoholnotfälle von Jugendlichen behandelt als in den Jahren davor. Von Januar bis Juni wurden in diesem Jahr 69 minderjährige Jungen und Mädchen stationär versorgt. Im ersten Halbjahr 2018 waren es noch 101. Die Zahl der minderschweren Fälle, ist mit 77 Jungen und Mädchen, die nur ambulant versorgt werden mussten und an die Eltern übergeben wurden, kaum verändert. Die Zahlen sind trotz sommerlicher Temperaturen im Frühjahr rückläufig. Im gesamten  Jahr 2018 wurden in den Notaufnahmen der Kinderkliniken und Kliniken in der Region Hannover 291 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftungen eingeliefert. 158 Jugendliche mussten davon stationär versorgt werden. Gegenüber 2017, mit 187 stationären Fällen, gab es demnach eine deutliche Abnahme. Die gesamten Alkoholintoxikationen bei Kindern und Jugendlichen haben sich jedoch im vergleich zu 2017 (294) im Wesentlichen nicht verändert. Im Jahr 2010 waren noch 414 Jugendliche behandelt worden, 238 davon stationär. Seither gingen die Werte in der Region Hannover stetig zurück.

HaLT – Hart am Limit in der Region Hannover

Thumb LOGO HaLT HartamLimiT RGBSaufen bis der Arzt kommt“ lautete im Frühjahr 2007 die Titelstory des „stern“ über hemmungslose Trinkexzesse von Jugendlichen. In der Tat war in den Notaufnahmen die Zahl der jugendlichen Patienteninnen und Patienten mit einer Alkoholvergiftung zu diesem Zeitpunkt kontinuierlich angestiegen.

In der Region Hannover startete als Reaktion auf das zunehmende Problem im Jahr 2008 das Alkoholpräventionsprojekt HaLT- Hart am Limit. Ein Netzwerk aus Kliniken, Suchtberatungsträgern, Jugendschutz, Polizei und anderen setzt seit nunmehr 10 Jahren Akzente im reaktiven und im proaktiven Bereich der Prävention. Angebote wie Beratungen am Krankenbett, Alkoholtestkäufe oder universalpräventive Bausteine wie Tom und Lisa sind entstanden. Der Sozialpsychatrische Plan 2019 enthält einen Rückblick auf 10 Jahre HaLT in der Region Hannover.
Auszug_HalT-SozialpsychiatrischerPlan2019.pdf

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Dienstag, 30. Juni 2020 im CinemaxX Hannover

Die Vorbereitungen für den Filmtag haben begonnen. Beim Filmtag 2020 werden den eigeladenen Schulen in der Region Hannover vier Jugendspielfilme kostenfrei im Kino angeboten. Das bewährte Präventionskonzept der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Nikotin und Alkohol - Alltagsdrogen im Visier" wird thematisch mit Filmen zum Thema Gaming und Spielsucht erweitert. Klassen aller Schulformen ab dem 7. Jahrgang sind eingeladen.

RauschbrilleWenn Jugendliche so viel Alkohol getrunken haben, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten, hatten die meisten zuvor die Wirkung vom Alkohol völlig falsch eingeschätzt. Gerade beim Konsum von Spirituosen ist schnell ein Rauschzustand erreicht. Die Gefahr von Fehleinschätzungen und alkoholbedingten Unfällen erhöht sich. Um mit Jugendlichen in Schulen und Jugendeinrichtungen rauschbedingte Risiken anzusprechen, kommen Rauschbrillen zum Einsatz.

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Region Hannover, Team Jugend- und Familienbildung

Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark
Tel.: 0511/616 256 00
Fax.: 0511/616 256 15
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