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Im vergangenen Jahr wurden im proaktiven Teil des HaLT Projekts mehr Teilnehmende in Präventionsangeboten erreicht als im Vorjahr. Die Schulen rufen bei Suchtberatungsstellen und Jugendschutz verstärkt Angebote ab. Mit dem Schulklassenworkshop „Tom und Lisa" existiert ein neues Präventionsangebot, das auch die Eltern einbezieht und durch einen hohen Grad an Interaktivität eine sachliche und kritische Reflektion der Jugendlichen untereinander anregt.
Anhand der Daten aus den Brückengesprächen ist festzustellen, dass der Anteil der Mädchen gegenüber dem Vorjahr um 10 % gestiegen ist. Auch bei den Mehrfachauffälligen ist der Mädchenanteil höher als unter den Jungen. Diese Entwicklung muss daher beobachtet werden und gegebenenfalls stärker als bisher geschlechtsspezifische Beratungs- und Präventionsstrategien nach sich ziehen. HaLT hat sich als netzwerkbasierter Präventionsansatz im ganzen Bundesgebiet weiter etabliert. In der Region Hannover hat sich HaLT vom Projekt zum Programm mit eigenen Standards entwickelt. Die Weichen für einen Fortbestand des HaLT Projekts über das Jahr 2011 hinaus sind gestellt. Das Programm wird mittelfristig bis Ende 2016 fortgeführt werden, um den Beratungsstellen Sicherheit in ihrer eigenen Ressourcenplanung zu geben und so verlässlichere Partnerschaften zu sichern. Allen beteiligten Partnern, ohne deren Engagement HaLT nicht funktionieren würde, gilt an dieser Stelle ein großer Dank für die gute Zusammenarbeit.
Das Team Jugendarbeit der Region Hannover koordiniert seit dem Jahr 2008 das Alkoholpräventionsprojekt HaLT-Hart am Limit. Neben dem aufgebauten Interventionsangebot für alkoholintoxikierte Jugendliche in den Kinderkliniken, das durch Suchtpräventionsfachkräfte durchgeführt wird, gehören Präventionsangebote und Maßnahmen zur verbesserten Einhaltung des Jugendschutzgesetztes zu den Bestandteilen von HaLT.
Kontakt: Andre Heckert, Katharina Fischer
HaLT Jahresbericht 2011 455.70 Kb
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